Blog Tipps: 5 Perspektiven für gelungene (DIY- und Food-) Blogfotos

Hallo ihr Lieben, ich habe euch ja schonmal angekündigt, dass ich euch ab und zu ein paar Blog Tipps geben möchte. Natürlich nur aus meiner Sicht und ganz ohne Gewähr, dass alles die absolute Lösung ist ;) Aber ich finde es schön, wenn man das, was man sich selbst schon angeeignet hat auch teilen kann und da viele von euch auch selbst einen Blog haben, dachte ich, ihr hättet vielleicht auch Interesse daran – wenn nicht, dann lassen wirs einfach nach heute bleiben :D Für mich sind Bilder auf einem Blog extrem wichtig. Oft entscheidet der erste Blick auf die Fotos, ob ich mir einen Blog weiter ansehen möchte oder doch lieber zum nächsten schaue. Deshalb versuche ich auch selbst immer weiter an meinen Bildern zu arbeiten. Heute gibt es ein paar Tipps für gelungene DIY- und Food-Blogfotos. Das ganze natürlich mit ein paar Behind-the-Scenes Eindrücken für die Neugierigen unter euch :)

Blogging Tipps fuer gelungene Blogfotos 4
In jedem Beitrag will man ja möglichst viele, schöne und vor allem abwechslungsreiche Blogfotos zeigen. Da fällt vor allem der Punkt abwechslungsreich nicht immer leicht. Deshalb möchte ich euch heute verschiedene Perspektiven für Blogfotos zeigen. Vielleicht hatte der ein oder andere von euch ein paar mögliche Perspektiven noch gar nicht auf dem Schirm und kann sich hier noch ein bisschen Inspiration holen. Legen wir also los mit den 5 Perspektiven für gelungene Blogfotos:

1. Perspektive für gelungene Blogfotos: die Vogelperspektive

Für DIY-Projekte oder Rezepte mache ich gerne erstmal Aufnahmen vom benötigten Material bzw. den notwendigen Zutaten. Die Materialien oder Zutaten lege ich dafür auf einen weissen Hintergrund (dafür eignet sich zum Beispiel ein Holzhintergrund oder eine weisse Leinwand) und fotografiere das ganze dann aus der Vogelperspektive. Bei der Anordnung der Objekte könnt ihr dabei variieren: Entweder ihr legt die benötigten Materialien symetrisch und geordnet nebeneinander, oder ihr legt die Sachen einfach kunterbunt gemischt auf die Unterlage (das finde ich vor allem bei Zutaten schön). Für diese zwei verschiedenen Anordnungen seht ihr hier zwei Beispiele:

DIY Fruehlingsstrauss in Mini Vase 3

Detox Wasser Rezept 3
Aber nicht nur Materialien oder Zutaten lassen sich gut aus der Vogelperspektive fotografieren. Auch fertige Gerichte fotografiere ich gerne von oben. Meist lege ich das Geschirr mit der fertigen Speise auf ein hübsches Holzbrettchen oder ein farblich passendes Geschirrtuch. Besonders schön werden die Food-Blogfotos, wenn man auch noch eine oder mehrere „rohe“ Zutaten zusätzlich zum fertigen Gericht sehen kann.

Mango Kokos Porridge Rezept 5
Und so sieht das Ganze aus der Behind-the-Scenes Perspektive aus: Dann liegt meine weisse Leinwand mitsamt Zutaten oder Materialien vor der Balkontüre (denn da kommt am meisten Licht rein) und keiner kann mehr rein oder raus :) Ich freue mich übrigens, dass es jetzt endlich wärmer ist und es draussen nicht mehr genau dann anfängt zu stürmen, wenn ich Blogfotos machen möchte – zumindest meistens. Denn ich shoote nämlich am liebsten direkt auf dem Balkon.

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2. Perspektive für gelungene Blogfotos: Schritt-für-Schritt-Bilder

Besonders für DIY-Posts mache ich gerne Schritt-für-Schritt Bilder, damit die Anleitung für die Leser möglichst nachvollziehbar ist. Das ist zwar meistens etwas aufwendig, weil jeder Bastelschritt durch den Griff zur Kamera und das Knipsen unterbrochen wird, aber das Ergebnis lohnt sich. Wichtig ist dabei, dass man genau nachvollziehen kann, was zu tun ist. Auch Bilder „in Aktion“ sind dabei hilfreich.

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Notizbrett DIY 1
Am übersichtlichsten wird die Anleitung, wenn ihr die Schritt-für-Schritt Bilder aneinander reiht und daraus ein großes Bild erstellt. Dann könnte man die Schritte auch noch nummerieren, wenn man es ganz genau handhaben möchte :)

Blumen veschenken Hyazinthe to go 13

3. Perspektive für gelungene Blogfotos: die „Gesamtansicht“

Wenn euer DIY-Projekt dann fertig ist, ist es schön, das fertige „Produkt“ auch in einer passenden Umgebung zu sehen. Je nachdem, was ihr gebastelt habt, eignen sich dafür unterschiedliche Orte. Wanddeko macht sich zum Beispiel gut auf Regalen oder auf Bilderleisten, weil man dort die Bilder immer austauschen kann, ohne neue Nägel anbringen zu müssen. Aber auch die Küche oder der Schreibtisch können eine gute Umgebung für die Blogfotos darstellen, um das fertige Werk zu präsentieren.

Upcycling DIY Vase aus Tetrapack 1Blogging Tipps fuer gelungene Blogfotos 6Blogging Tipps fuer gelungene Blogfotos 11

4. Perspektive für gelungene Blogfotos: mit Liebe gehalten

Vielen von euch ist es wahrscheinlich nicht entgangen, dass das eine meiner Lieblings-Perspektiven für Blogfotos ist: das fertige Projekt oder Rezept in den Händen zu halten und mit dem Selbstauslöser rumzuknipsen. Besonders schön finde ich dabei, dass man mit kleinen Details wie der Kleidung oder dem Nagellack passende Akzente setzen kann. Bei den „In-den-Händen-halt“-Fotos (so nenne ich sie jetzt einfach mal, sagt Bescheid, wenn ihr einen besseren Ausdruck findet) gibt es nochmal zwei verschiedene Versionen. Entweder ihr stellt euch frontal vor die Kamera und man sieht so im Hintergrund euren Bauch :D Oder ihr haltet einfach nur von der Seite die Hand vor die Linse. Beides mal ausprobieren, macht auf jeden Fall Spaß!

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5. Perspektive für gelungene Blogfotos: die Detailaufnahme

Das ist wohl die naheliegendste Perspektive, trotzdem sollte sie hier nicht vernachlässigt werden, denn hier liegt am meisten Spielraum für Kreativität und Herumexperimentieren. Denn Detailaufnahmen kann man aus allen möglichen Ecken und Perspektiven machen. Mal das eine Objekt im Fokus, mal das andere, mal von der Seite, mal frontal, und so weiter und so fort. Hier hilft es, einfach mal herum zu spielen. Dabei entdeckt man schnell, was am besten aussieht – denn das ändert sich auch von Motiv zu Motiv.

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Und zum Schluss noch der ultimative Behind-the-Scenes Eindruck: So sieht es aus, wenn man Anfang März die Frühlingsposts vorbereitet. Draussen Schnee, drinnen Frühling. Aber es will ja schließlich alles geplant sein ;)

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Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post ein bisschen Inspiration geben und der ein oder andere konnte davon ein bisschen was für den eigenen Blog mitnehmen. Ich würde natürlich gerne euer Feedback dazu haben, was ihr im Allgemeinen von Blog Tipps haltet?

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Comments

  1. Guten Morgen Lea,
    vielen lieben Dank für diese tolle Zusammenstellung! Eine Frage habe ich noch, auf dem ersten Bild zeigst du ja deinen Fernauslöser, weißt du ganz zufällig, ob der auch mit einer Nikon D5000 funktioniert, bzw. kannst du mir vielleicht den Link für Amazon oder so schicken?
    Ich liebe die Vogelperspektive vor allem bei DIY’s, dann kann man so schön praktisch die Kamera einfach stehen lassen, los basteln und immer mal wieder ein Foto knipsen.

    Hab einen wunderbaren Tag und genieß die Sonne!
    Herzliche Grüße
    Hanna

  2. Also wenn es nach mir ginge, dann dürftest du gern öfter Blogging-Tipps veröffentlichen. Ich kann die nämlich immer brauchen und was die Bilder angeht, kann ich dir nur zustimmen: Die machen einfach einen erheblichen Unterschied, was den Eindruck vom Blog angeht.

    Die Idee, unterschiedliche Perspektiven anzusprechen, ist wirklich gut! Die Vogelperspektive nutze ich auch häufig… als Untergrund dient mir aber meist mein Dielenboden, da ich mir noch keinen vernünftigen Fotohintergrund besorgt habe.
    Schritt-für-Schritt Bilder mache ich aber so gut wie gar nicht, da ich selten Anleitungen veröffentliche. Für meine Rezepte könnte ich mir das in Zukunft aber trotzdem gut vorstellen.

    Die Sache mit dem Festhalten muss ich auch dringend mal probieren!! Aber bisher habe ich da noch nicht bewusst dran gedacht, da es mir immer zu viel Aufwand ist, das Stativ aufzubauen… und jetzt im Sommer brauche ich das ja sonst nicht.

    Detailaufnahmen mag ich immer total gerne. Da meine Kamera aber ab einer gewissen Nähe nicht mehr scharf stellt, waren meine Möglichkeiten bisher begrenzt. Heute hat das ein Ende – passend zu deinem Post kamen meine frisch bestellten Nahlinsen an. Die muss ich morgen gleich testen ;)

    Also danke für die Tipps! Ich fühle mich bestens inspiriert :)

    Liebe Grüße

    • Liebe Tabea, danke für deinen lieben Kommentar und die ausführlichen Worte :) Ich wünsche dir ganz ganz viel Spaß beim Losknipsen und bin gespannt auf die Ergebnisse! :) Liebste Grüße zu Dir :*

  3. Wirklich schöner Beitrag…
    ich mag die Perspektive von oben oder schräg oben für meine Basteleien auch sehr gerne… allerdings muss ich sagen, dass ich, seit ich die Hintergründe gebastelt habe auch wirklich sehr gerne frontal fotografiere… sonst sieht man die tollen Hintergründe ja gar nicht. dabei sind die so cool, wenn sie unscharf werden :)

    Viele liebe Grüße!

    Franzy

    • Liebe Franzy,
      die frontale Ansicht bietet sich dann natürlich an, wenn du schon so hübsche Hintergründe gebastelt hast! :)
      Liebste Grüße zu Dir!

  4. Schöne Zusammenstellung :) Ich mach eigentlich viel zu selten Fotos mit Hand, obwohl ich sie total schön finde – nur bei meinen eigenen Händen finde ich es total schwer eine „natürliche“ Haltung zu finden ;)

  5. Hallo Liebes :)
    ich wollte mal nachhaken was für ein Stativ du da genau benutzt? Bin quasi einsteiger in der Food Fotografie und möchte mir jetzt ein Stativ zulegen. Am besten natürlich eins womit ich auch Fotos aus der Vogelperspektive machen kann. Auf dem Bild siehts so aus als wäre es ein Cullmann Stativ ist das richtig?

    Liebe Grüße <3

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